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Die Erfahrung gegenseitiger sozialer Verantwortung und Zuverlässigkeit sowie das aufkommende Bewusstsein selbst sozial bedeutend zu sein, ersetzt das Gefühl des Versagens, der individuellen Ohnmacht und Hilflosigkeit.
Indem die jungen Menschen zusammen mit anderen leben und arbeiten, lernen sie ihre eigene Leistung qualitativ und quantitativ einzuschätzen.
Eine schrittweise und stetige Steigerung sowie Differenzierung von Aktivitäten (Haushalt, Organisation, sinnvolle Freizeitgestaltung usw.) relativieren zunehmend die Fixierung auf die Sucht.
Damit eng verbunden ist die Steigerung der Frustrationstoleranz, denn nur wer Rückschläge und Misserfolg im Alltag aushalten kann, wird dauerhaft den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht.
Der Aufenthalt ist bestimmt durch einen Stufenplan. Es werden regelmäßig individuelle Verträge zur Zielplanung zwischen dem Bewohner und dessen Kontaktbetreuer ausgearbeitet. Hierdurch wird ein Anreiz zur Verselbständigung und dem Erreichen eigener Ziele geschaffen. Neben der täglichen Reflexion in der Gruppe findet einmal in der Woche eine kreative Gruppe statt. Diese bieten den jungen Menschen den Raum für alternative soziale Erfahrungen und die Möglichkeit Vertrauen in sich und menschliche Beziehungen zu entwickeln.
Unser Wohnprojekt ist für 12 männliche/weibliche junge Menschen konzipiert, die sich nach Geschlechtern getrennt auf 2 Wohneinheiten verteilen.
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungsprojekt. Ist ein externer Schul- oder Ausbildungsbesuch nicht möglich ist die Teilnahme am Beschäftigungsprojekt verpflichtend.
Unser Team besteht aus:
PsychologInnen, SuchttherapeutInnen, SozialpädagogInnen, SuchtberaterInnen, ErzieherInnen, KunsttherapeutInnen und einer Beschäftigungstherapeutin
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